Antoniuskapelle

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Die sechs unter Naturschutz stehenden Lindenbäume an der westlichen Gemarkungsgrenze beschützen ein Kleinod von besonderem Wert. Die dem heiligen Anonius von Padua geweihte Feldkapelle ist eines der ältesten Antonius-Heiligtümer Deutschlands. An der Außenwand, links neben dem Eingang, ist in einen Stein die Jahreszahl 1517 eingehauen. Der Sage nach soll die Kapelle von zwei adeligen Fräulein aus Fluorn gestiftet worden sein. In Hochmössingen ist man dieser Kapelle sehr verbunden. Sie wurde in den Jahren 1996/97 durch großzügige Spenden und freiwilligen Arbeitsleistungen einer Innen- und Außenrenovation unterzogen.

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Antoniuskapelle bei Hochmössingen

Die Statue des heiligen Antonius ist eine Stiftung der ehemaligen „Kronenwirtin“ Christine Maurer aus dem Jahr 1927. Antonius von Padua war ein Kirchenlehrer. Er wird als Franziskaner, mit dem Jesuskind auf dem Arm, dargestellt. Der heilige Antonius ist der „Patron der Hilfesuchenden und der verlorenen Sache“. Bei verlegten oder gar verlorengegangenen Dingen hat sich deshalb schon mancher mit Erfolg an den heiligen Antonius gewendet. Der Heilige wird daher im Hochmössinger Volksmund auch „Schlamperdone“ genannt. Pater Tutilo hat rechts und links von der Heiligenstatue Hilfesuchende in allen Lebenslagen dargestellt. Auf der rechten Seite ist ein Motiv mit folgendem Thema dargestellt: „Eine Kraft ging von ihm aus und heilte alle“.
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Statue des Hl. Antonius

Die freigiebig auf die Innenwände gemalten Fresken berichten über die Erbauung der Kapelle und erzählen die Lebensgeschichte des heiligen Antonius. Wieder erweist sich Pater Tutilo Gröner aus Beuron, der diese Fresken im Jahr 1939 geschaffen hat, als der erzählfreudige Künstler. Auf der linken Seite stellt Tutilo folgende Motive dar:„Zwei adelige Fräulein stiften die Kapelle 1517“„Antonius bekehrt 22 Räuber“„Hört ihr das Wort Gottes, ihr Fische des Meeres“.

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Wandgemälde auf der rechten Seite

  

Antonius von Padua wurde 1195 in Lissabon geboren. Seine Missionsreisen führten ihn nach Marokko, Sizilien, Frankreich, Oberitalien und schließlich nach Padua. Antonius starb im Alter von 36 Jahren, am 13.Juni 1231 auf dem Weg nach Assisi. Der Tod des Heiligen wurde von Pater Tutilo in diesem  Wandgemälde dargestellt.
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Wandgemälde auf der linken Seite

Die Kapellendecke schmückt die heilige Maria mit Sternenkranz.
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Deckengemälde der Antoniuskapelle


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